Verhaltensempfehlungen für Patienten vor einer Leistenbruch-Operation


Aufklärung durch die Chirurgin

Frau Dr. Wieber wird mit Ihnen die Diagnose und geplante Operation ausführlich besprechen
und Sie über die Chancen und Risiken der OP aufklären.

Narkose

Unsere Anästhesistin Frau Giebel-Baisch wird mit Ihnen ausführlich über ihre Medikamente und gesundheitlichen Vorgaben sprechen sowie über die Narkose aufklären.

Medikamente

Acetylsalicylsäure (z.B. ASS 100) kann in den meisten Fällen weiter eingenommen werden. Dies wird individuell mit der Chirurgin besprochen.
Clopidrogel (z.B. Plavix, Iscover) wird häufig nach Stent-Implantationen gegeben. Im ersten Jahr nach Stent-Implantation sollten Wahl-Eingriffe möglichst verschoben werde. Dies ist im Falle eines Bruches meist möglich.
Phenprocumon Marcumar wird in Rücksprache mit dem Hausarzt, bzw. behandelnden Facharzt durch ein besser steuerbares Medikament, das meist gespritzt werden muss, 1 Woche vor der OP ersetzt und kann ab dem 4. Tag nach der Operation wieder nach Anleitung eingenommen werden.

Andere blutverdünnede Medikamente:
Warafin (z.B. Cumarin)
Ticlpopidin (z.B. Tiklyd)
Dipyramidol (z.B. Persanti)
Trapadil (z.B.Rocornal)
Rivaroxaben (z.B. Xarelto)

Antidiabetika
Metformin ist ein Medikament, das Patienten mit Zuckerkrankheit/ Diabetes häufig einnehmen, dieses sollte 3 Tage vor der Narkose abgesetzt werden. Den genauen Einnahmeplan erhalten Sie bei dem Gespräch mit unserer Anästhesistin.

 

Essen und Trinken vor der Operation

Sie dürfen noch am Tag der Operation kleine, Magen schonende Mahlzeiten zu sich nehmen. Patienten, die nach einer Vollnarkose ggf. über starke Übelkeit klagen, sollten erst nur Tee und Wasser trinken, und mit der Nahrungsaufnahme bis zum Rückgang der Übelkeit warten.

Nach der OP am Operationstag


weitere Informationen unter Leistenbruch ABC

Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte an uns
unter Telefon: 0221/92475- 28
oder per eMail: info@hernien-nrw.de

 

aktualisiert am : 28.04.2014